Erasmus+ in Mersin: Nachhaltige Landwirtschaft und Klimaschutz im Fokus
von Nane Meyer
Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Climate Change vs Greenhouse Farming“ nahm ein Team der DEULA Nienburg vom 1. bis 5. Juni 2026 an einem internationalen Projekttreffen in Mersin (Türkei) teil. Gastgeber war die Fatma Aliye Mesleki ve Teknik Anadolu Lisesi.
Im Mittelpunkt der Projektwoche standen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft sowie innovative Ansätze für eine nachhaltige und klimafreundliche Gewächshausproduktion. Nach der offiziellen Begrüßung und der Vorstellung der Projektziele erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Arbeit der gastgebenden Schule und tauschten sich mit Lehrkräften sowie internationalen Projektpartnern über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze aus.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf praxisnahen Exkursionen zu landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen der Region. Dabei besuchten die Teilnehmenden Bananen-, Avocado- und Mangoplantagen sowie moderne Gewächshausanlagen. Die Unternehmen Verimli Ziraat, Garden Koala und Ekol Fide präsentierten innovative Konzepte in den Bereichen Wassermanagement, Energieeffizienz und nachhaltige Pflanzenproduktion und zeigten eindrucksvoll, wie moderne Landwirtschaft den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann.
Darüber hinaus stand ein Besuch der Alata Soil and Water Resources Directorate auf dem Programm. Dort wurden aktuelle Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen zum Schutz von Boden- und Wasserressourcen vorgestellt. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Einblicke in nachhaltige Anbaumethoden und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Die Projektwoche bot zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung mit europäischen Partnern. Gleichzeitig wurde die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von Erasmus+ weiter gestärkt. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen werden in die Bildungsarbeit der DEULA Nienburg einfließen und dazu beitragen, Themen wie Klimaschutz, Ressourceneffizienz und nachhaltige Landwirtschaft noch stärker in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu integrieren.
