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Unser Wissen - Ihr Erfolg

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DEULA Nienburg zu Gast auf der FAO Africa Conference on Sustainable Agricultural Mechanisation

von Nane Meyer

Die DEULA Nienburg nahm an der Africa Conference on Sustainable Agricultural Mechanisation der FAO teil und nutzte die Veranstaltung, um sich mit internationalen Fachleuten über die Zukunft einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Mechanisierung in Afrika auszutauschen. Die Konferenz brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungseinrichtungen, Ministerien, Entwicklungsorganisationen und der landwirtschaftlichen Praxis zusammen.

Im Fokus stand dabei nicht nur der Einsatz moderner Technik, sondern vor allem die Frage, unter welchen Voraussetzungen Mechanisierung langfristig wirksam und nachhaltig sein kann. Ein zentrales Fazit vieler Diskussionen: Ohne gut ausgebildete Fachkräfte bleibt selbst die beste Technik hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Nachhaltige Mechanisierung braucht qualifizierte Ausbildung

Auf der Konferenz wurde deutlich, dass Sustainable Agricultural Mechanisation weit über die Bereitstellung von Maschinen hinausgeht. Entscheidend ist, dass Menschen vor Ort in der Lage sind, Technik sinnvoll auszuwählen, sicher zu bedienen und fachgerecht zu warten. Nur so lassen sich Produktivitätssteigerungen erzielen, ohne Böden, Wasserressourcen oder das Klima unnötig zu belasten.

Gerade in afrikanischen Ländern fehlen jedoch häufig strukturierte Aus- und Weiterbildungsangebote im Bereich Landtechnik. Die Folge sind hohe Ausfallzeiten oder geringe Lebensdauer von Maschinen, ineffiziente Arbeitsabläufe und vermeidbare Umweltbelastungen. Entsprechend groß war der Konsens unter den Teilnehmenden, dass berufliche Bildung, praxisnahe Schulungen und die Qualifizierung von Ausbilderinnen und Ausbildern ein fester Bestandteil jeder Mechanisierungsstrategie sein müssen.

Erfahrung aus der Praxis: Beitrag der DEULA Nienburg

Die DEULA Nienburg brachte ihre langjährige Erfahrung in der praxisorientierten Aus- und Weiterbildung ein. In Gesprächen mit internationalen Partnern wurde deutlich, dass insbesondere der enge Bezug zwischen Theorie und praktischer Anwendung als großer Mehrwert wahrgenommen wird. Modelle, die Ausbildung, Arbeitssicherheit und Umweltaspekte miteinander verbinden, stießen auf großes Interesse.

Diskutiert wurden unter anderem modulare Schulungskonzepte für Landtechnik, Programme zur Qualifizierung von Lehrpersonal sowie Standards für einen sicheren und ressourcenschonenden Maschineneinsatz. Auch die Rolle der Mechanisierung im Kontext von Klimaanpassung und nachhaltiger Entwicklung war ein wiederkehrendes Thema.

Bildung als Grundlage für nachhaltige Entwicklung

Die Teilnahme an der Messe hat gezeigt: Gute fachliche Bildung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für nachhaltige landwirtschaftliche Mechanisierung. Sie sorgt dafür, dass Investitionen in Technik dauerhaft Wirkung entfalten, lokale Kompetenzen aufgebaut werden und landwirtschaftliche Betriebe zukunftsfähig aufgestellt sind.

Die FAO Africa Conference machte damit deutlich, dass Sustainable Agricultural Mechanisation vor allem eine Frage von Wissen, Qualifikation und langfristiger Bildungsarbeit ist. Die DEULA Nienburg sieht sich in diesem Ansatz bestätigt und möchte ihre Erfahrung auch künftig in internationale Bildungs- und Kooperationsprojekte einbringen.

Austausch und Kontakt

Interessierte Institutionen, Projektpartner und Fachakteure, die sich mit ähnlichen Fragestellungen rund um nachhaltige landwirtschaftliche Mechanisierung, berufliche Bildung oder internationale Kooperationen befassen, sind herzlich eingeladen, direkt mit der DEULA Nienburg in Kontakt zu treten.
Für einen fachlichen Austausch oder konkrete Anfragen steht das Team gerne unter info@deula-nienburg.de zur Verfügung.

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