01.09.17: Häcksler - Fahrerschulung  •  01.09.17: Ladungssicherung  •  01.09.17: SPS-Fachkraft mit IHK-Zertifikat  •  04.09.17: AS Baum I (Motorsägenschein für berufliches arbeiten mit der Säge)  •  04.09.17: Führerscheinerwerb Klasse C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E  •  04.09.17: Grundlehrgang MAG-Schweißen Stahl (Schutzgas)  •  04.09.17: Grundlehrgang WIG-Schweißen Aluminium  •  04.09.17: Grundlehrgang WIG-Schweißen Edelstahl  •  04.09.17: Grundlehrgang WIG-Schweißen Stahl  •  04.09.17: Häcksler - Fahrerschulung  •  04.09.17: Zerspanungstechnik Drehen  •  05.09.17: Landtechnik für Frauen  •  05.09.17: Parallelfahrsysteme in der Praxis  •  06.09.17: Dieselspartraining für Profis  •  06.09.17: Strip Tillage-Schulung  •  11.09.17: AS Baum II (Hubarbeitsbühne-Motorsägen)  •  11.09.17: Fahrausweis für Flurförderzeuge (Gabelstaplerschein)  •  11.09.17: Modulare Schweißausbildung (nach DVS-Richtlinien)  •  11.09.17: Pneumatik und Elektropneumatik  •  11.09.17: Qualifizierung für Mitarbeiter an Biogasanlagen  •  14.09.17: Düngerstreuer-Verteiltest  •  14.09.17: Pflanzenschutzapplikationstechnik optimieren  •  15.09.17: Befähigungsnachweis für Tiertransport (Grundkurs)  •  16.09.17: Befähigungsnachweis für Tiertransport (Aufbaukurs)  •  18.09.17: Fahrausweis für Baumaschinen (Basiskurs)  •  18.09.17: Führerscheinerwerb Klasse C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E  •  18.09.17: Grundlehrgang E-Handschweißen (Lichtbogen)  •  18.09.17: Grundlehrgang Gasschweißen (Autogen)  •  18.09.17: Vorbereitungslehrgang Schweißer-Prüfungsbescheinigung nach DIN EN ISO 9606-1

Praktikantenprogramm

Das Praktikantenprogramm der DEULA Nienburg ermöglicht es ausländischen Landwirtschaftsstudenten, innerhalb ihres Studiums, ein Praktikum in Deutschland zu absolvieren. Die DEULA Nienburg übernimmt dabei die Auswahl und Betreuung der Praktikanten sowie die Erledigung aller behördlichen Formalitäten (Arbeitsgenehmigung, Aufenthaltsgenehmigung, Krankenversicherung etc.).

Jedes Jahr nehmen etwa 200 Studenten an dem Programm teil. Die Teilnehmer stammen vornehmlich aus Mittel- und Osteuropa, Asien sowie Südamerika. Ziel der vier- bis zwölfmonatigen Programme ist es, den meist 20 bis 25 Jahre jungen Menschen mit einer entsprechenden Grundausbildung, in Deutschland einen umfassenden Einblick in die Agrarwirtschaft unter den Bedingungen der europäischen Union zu vermitteln.

Entlohnung, Arbeitszeiten und überbetriebliche Ausbildungselemente genauso wie der wöchentliche Berufsschulunterricht orientieren sich an den üblichen Ausbildungsvorgaben. Sie interessieren sich für die Betreuung eines ausländischen Praktikanten?

Unter folgenden Punkten erhalten Sie weitere Informationen zu dem Praktikantenprogramm:

Jahresprogramm (12 Monate)  

Kurzzeitprogramm (4-6 Monate)  

 

Sie interessieren sich für die Betreuung eines ausländischen Praktikanten? Unter folgenden Links erhalten Sie weitere Informationen zu dem Praktikantenprogramm!

DEULA weltweit

Merkblatt Jahrespraktikanten

Merkblatt Kurzzeitpraktikanten

 

Erfahrungsberichte

Familie Kriesmann, Barver

Jörn Kriesmann bewirtschaftet zusammen mit seiner Frau einen Familienbetrieb mit 1100 Milchkühen und 1000 Rindern. Zur Familie gehören die drei Kinder sowie die Eltern von Jörn Kriesmann. Der Hof umfasst 600 ha Futterfläche und es gehört außerdem noch eine Biogas-Anlage dazu.  Kriesmann: "Dieses Austauschprogramm bietet mir und meiner Familie die Möglichkeit, neue Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und vor allem deren Kultur kennenzulernen. Den Praktikanten etwas beizubringen ist dabei stets eine Herausforderung für mich. Doch auch ich lerne unglaublich viel von ihnen. Es hilft vor allem, dass die Teilnehmer mindestens ein halbes Jahr bei uns sind. So können sie den Betriebsablauf sehr gut kennenlernen. Sie werden in den ganz normalen Arbeitsablauf eingebunden, damit sie viel sehen und lernen."

 

Familie Thieße, Wendenborstel

Bernd Thieße bewirtschaftet in vierter Generation einen Sauenhaltungs- und Ackerbaubetrieb. Thieße betreut die rund 350 Sauen und sein Vater kümmert sich um den Ackerbau. Thieße: "Seit mehr als zehn Jahren nehmen wir jedes Jahr Praktikanten aus dem Ausland bei uns auf. Ich habe schon mit jungen Menschen aus Russland, Weißrussland, Brasilien und Paraguay gearbeitet. Es ist für mich und meine Familie immer wieder eine Bereicherung, die Praktikanten bei uns zu haben. Wir lernen viel über andere Sitten und Kulturen und das macht uns Spaß. Doch wenn es mal Probleme gibt, dann sind wir als Gastfamilie gefordert. Vor allem wenn unsere Gäste Heimweh bekommen, dann müssen wir ihnen gut zureden und einfühlsam sein. Die Einsatzgebiete der Praktikanten auf unserem Betrieb sind von ihren Deutschkenntnissen abhängig. Je besser sie unsere Sprache beherrschen, desto mehr Verantwortung kann ich ihnen übertragen. Das geht soweit, dass sie bei uns nach einer kurzen Einarbeitung selbstständig die Maschinen für die Feldarbeit bedienen."

 

Olga Eremenko, Russland

"Ich lebe in Krasnodar und seit ich mein Studium vor fünf Jahren beendet habe, unterrichte ich an der Universität Tierzucht. Rund um Krasnodar gibt es eine Vielzahl an Viehbetrieben, von Rindern über Schweinen und Hühnern bis hin zur Pferdezucht ist alles vertreten. Ich habe mir für drei Monate eine Auszeit genommen, um in Deutschland auf verschiedenen Betrieben zu arbeiten. Ich wollte die Praxis in einem anderen Land kennenlernen und Sprachunterricht nehmen. Als erstes habe ich auf einem großen Bullenmastbetrieb gearbeitet. Die Familie, der der Betrieb gehört war sehr nett. Ich konnte so viel Praktisches von ihnen erfahren. Danach hatte ich die Chance, mit einem Tierarzt zusammen auf die Höfe zu fahren und die Unterschiede in der deutschen Landwirtschaft zu erleben. Meine letzte Station war eine Lehr- und Versuchsanstalt für Rinder und Schweine von der Landwirtschaftskammer. Dort konnte ich neue Verfahren in der Haltung und in der Fütterung kennenlernen. Ich kehre mit einem großen Erfahrungsschatz zurück nach Russland, den ich auch an meine Studenten weitergeben kann."

 

Norberto Frederico Schmidt, Argentinien

"Der Betrieb meiner Familie ist rund 65 ha groß. Wir bauen hauptsächlich Tee an, das meiste davon ist Matetee. Außerdem halten wir noch Rinder für den Eigengebrauch. Meine Großeltern stammen aus Deutschland und ich habe von meinem Großvater Deutsch sprechen gelernt. Als ich durch die  DEULA im Nachbarland Brasilien von dem Programm erfahren habe, wollte ich unbedingt dabei sein. Ich entschied mich, für ein Jahr nach Deutschland zu gehen und die DEULA Nienburg organisierte eine Stelle für mich auf einem großen Milchviehbetrieb mit mehreren hundert Kühen. Mein Arbeitstag begann um fünf Uhr früh. Ich war für die Trockensteher und Kälber verantwortlich. Wenn der Tierarzt kam, habe ich ihm stets assistiert, was sehr interessant war. Ich habe sehr viel über Kühe gelernt während meiner Zeit, über ihre Gesundheit und Ernährung. Zuhause in Argentinien möchte ich gerne meine Erfahrungen im eigenen Betrieb einbringen. Die Rinderhaltung soll ausgebaut werden und ich möchte mein Wissen zur Konservierung von Futtermitteln praktisch anwenden. Von Deutschland habe ich einen sehr positiven Eindruck. Das Wetter hat mich sehr überrascht: in Deutschland habe ich das erste Mal Schnee erlebt. In der Region aus der ich stamme gibt es normalerweise keinen Schnee."